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Ab 2021 übernehmen Krankenkassen Kosten für Anti-Schnarch-Schienen

Zahnschienen werden immer populärer. Dabei finden die unterschiedlichen Typen der dünnen Kunststoffschienen bereits seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen Anwendung und helfen ihren Trägern bei unterschiedlichen Problemen, z.B.  wenn sie schnarchen. „Bei etwa 80% der Schnarcher rutscht während des Schlafs der Unterkiefer zu weit nach hinten. Dadurch verengt das hintere Ende der Zunge den Rachenraum“, erklärt Zahnärztin Dr. med. dent. Mikaela Männich und erläutert, dass sogenannte Protrusionsschienen (Anti-Schnarch-Schienen) den Unterkiefer nach vorne schieben und so dafür sorgen, dass der Rachenraum frei bleibt.

Natürlich können auch Schnupfen, Allergien, verengte Luftwege im vorderen Nasenbereich, Verkrümmung der Nasenscheidewand etc. verantwortlich für das Schnarchen sein. Deshalb empfiehlt die Krefelder Zahnärztin Betroffenen die Ursache unbedingt ärztlich abklären zu lassen. „Schnarchen an sich ist zunächst einmal harmlos. Wenn mit zunehmendem Alter aber das Gewebe schlaffer wird, kann das Schnarchen in Atemaussetzer, dem sogenannten Schlafapnoe-Syndrom übergehen. Darunter leidet tatsächlich jeder 10. Schnarcher und damit ist nicht zu spaßen“, erzählt die Krefelder Zahnärztin und verweist auf die Folgen und Risiken. Neben chronischer Müdigkeit sind Betroffene prädestiniert für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, sexuelle Funktionsstörungen und Depressionen. Bei leicht bis mittelschweren Fällen kann auch hier bereits eine Unterkieferprotrusionsschiene (UKS) helfen. Auch wenn man einfache Anti-Schnarch-Schienen in Apotheken bekommen kann sind individuell-angepasste Protrusionsschienen vom Zahnarzt den selbst anpassbaren freikäuflichen Schienen vorzuziehen, da so Kiefer- und Zahnfehlstellungen vermieden werden können, die ggf. weitere Beschwerden verursachen können. „In unserer Praxis haben wir mit passgenauen Protrusionsschienen bereits vielen Patienten erfolgreich helfen können. Und auch der Gemeinsame Bundesausschuss der Krankenkassen (G-BA) hat zum Ende des letzten Jahres einen Beschluss gefasst, dass ab 2021 für bestimmte Patientengruppen die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse bestehen soll. Das heißt, wer an einer Schlafapnoe leidet kann künftig eine Unterkieferprostrusionsschiene als Kassenleistung erhalten“, so Dr. med. dent. Mikaela Männich.

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Zahnärztin Dr. med. dent. Mikaela Männich bei Trusted Dentist